Vereinswappen

Scharbeutzer
Schützenverein

von 1954 e.V.

Schützentradition seit 1954

Brauchtum trifft modernen Vereinssport

Schützentradition, aber auch Fortentwicklung

Auch wenn der Scharbeutzer Schützenverein erst 1954 gegründet wurde, so stehen wir doch in einer jahrhundertealten Tradition. Ausgehend von den Schützengilden im Mittelalter, die noch wesentlicher Bestandteil der Verteidigung der eigenen Stadt waren, entwickelten sich in der Zeit nach den Napoleonischen Kriegen Anfang des 19. Jahrhunderts Schützenvereine in der heutigen Form, die das Brauchtum mit dem immer sportlicher werdenden Schießen verbanden.

Geblieben aus den Anfängen des Schützenwesens ist vor allem das „Schießen auf den Vogel" und die damit verbundene Suche nach dem Schützenkönig und seinen Rittern. Dazu, aber auch um einfach gemeinsam zu feiern, gibt es unser jährliches Schützenfest, das derzeit am dritten Wochenende im Juli jedes Jahr im Kurpark gefeiert wird.

Dabei sind alleine der Ort und der Termin des Schützenfestes schon eine Reise durch Raum und Zeit. Gestartet ist das Fest an der Pönitzer Chaussee, es folgten Ortswechsel an den Badeweg und den Hamburger Ring, und zeitweise wurde auch das Gelände rund um das Schüttenhus am Speckenweg zum Festplatz.

War der Verein lange Zeit ein reiner „Männerclub", so freuen wir uns heute umso mehr über die Mitgliedschaft unserer Schützenschwestern. Spätestens seit wir mit unserer Schützenschwester Antje Drenkhahn 2006/2007 die erste Schützenkönigin hatten, herrscht auch im Traditionsbereich Gleichberechtigung im Scharbeutzer Schützenverein.

Unsere Uniform

Schützenuniform Übersicht
①

Schulterstücke

Jungschützen tragen schmale, zweistreifige Schulterstücke. Die silbernen Sterne stehen für die Vereinszugehörigkeit und werden nach 5, 10 und 20 Jahren verliehen. Vorstandsmitglieder tragen Silber, erst nur der Rand, nach 10 Jahren dann komplette silberne Schulterstücke. Goldene Sterne trägt, wer mindestens 15, 20 oder 30 Jahre im Vorstand ist.

Schulterstücke
②

Schützenschnüre und Eicheln

Wer fünfmal in einem Jahr eine gute Leistung erbringt, wird mit der grünen Schützenschnur ausgezeichnet. Danach folgen die grüne, silberne und goldene Eichel. Um die silberne oder goldene Schützenschnur zu erringen, muss man die Leistungen in zwei Disziplinen erbringen.

③

Hut und Handschuhe

Ebenso wie die breiten Schulterstücke sind Hut und Handschuhe den erwachsenen Schützen vorbehalten.

④

Vereins- und Verbandsabzeichen

Seine Zugehörigkeit zum Verein zeigt man mit der Vereinsnadel – je nach „Dienstalter" in unterschiedlichen Ausprägungen. Auch Nadeln anderer Vereine und Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften im NDSB und DSB finden hier ihren Platz.

Vereins- und Verbandsabzeichen
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Königsorden

Wer Schützenkönig oder Schützenkönigin war, trägt seinen Königsorden am Knoten der Krawatte – das gilt aber nur für den „großen" König.

⑥

Leistungsnadeln

Viele Landesverbände und der Deutsche Schützenbund vergeben Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold für verschiedene Disziplinen. Für alle gilt: So ganz ohne Leistung wird das nichts.

Leistungsnadeln
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Pfänderorden

Typisch für viele Schützenuniformen sind die Pfänderorden, die man erhält, wenn man beim Vogelschießen ein Teil abschießt. Das Symbol gibt an, welches Teil es war – z. B. ein Flügel, das Zepter oder sogar der Kopf.

⑧

Noch mehr Lametta

Im Laufe eines Schützenlebens sammeln sich noch viele andere Nadeln, Orden oder Spangen an – jeder Schütz gibt gerne Auskunft über deren Bedeutung.